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Keine Neubewertung des Verwaltungsvermögens

Im Zuge der Umstellung auf das RMSG wurde beschlossen, keine Neubewertung des bilanzierten Verwaltungsvermögens vorzunehmen.

Gemäss Art. 174 des Gemeindegesetzes (GG) stehen der Gemeinde beim Übergang zum RMSG bezüglich Bewertung des Verwaltungsvermögens die Optionen zur Verfügung, eine vollständige oder teilweise Neubewertung des Verwaltungsvermögens vorzunehmen oder auf eine Neubewertung zu verzichten. Die Aktivierung und Passivierung der stillen Reserven (verursacht durch zusätzliche und/oder raschere Abschreibungen) würde bedeuten, dass die bisherigen finanzpolitischen Abschreibungen rückgängig gemacht und durch die betriebswirtschaftlich richtigen Abschreibungen ersetzt werden. Die Gemeinden verfügten so von Beginn des neuen Rechnungsmodells weg über Abschreibungen nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ohne eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens könnten je nach Gemeinde die künftigen Abschreibungen wegen der verlängerten Abschreibungsdauern tiefer ausfallen.
Sollte aufgrund einer Entlastung im Bereich der Abschreibungen infolge längerer Fristen der Steuerfuss allenfalls gesenkt werden können, wäre dies aus Sicht des Gemeinderats durchaus zu begrüssen. Fast schon unverantwortlich würde es dem Rat erscheinen, die mit den Steuern der vorherigen und heutigen Generationen vorgenommenen Amortisationen durch eine Vermögensaufwertung rückgängig zu machen. Aus diesem Grund hat er sich gegen eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens entschieden.

Datum der Neuigkeit 12. Sept. 2017