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Schulklassenorganisation 2018/19

Der örtliche Schulträger – in Eschenbach somit der Gemeinderat – entscheidet auf Antrag der Schulleitung über die Klassenorganisation, da mit der Einführung des neuen Berufsauftrags das Bildungsdepartement nicht mehr zuständig ist. Allerdings haben sich die Schulen an die gesetzlich vorgegebenen Richtzahlen zu halten, wobei einzelne Klassen unter/über den Bandbreiten liegen dürfen. Wie erwähnt, liegt die abschliessende Zuständigkeit beim Gemeinderat.

Kindergarten
Gemäss Art. 3bis der Verordnung über den Volksschulunterricht beträgt die Schülerzahl einer Kindergartenklasse 16-24 Schüler.

In Eschenbach werden wie bis anhin zehn Kindergartenabteilungen geführt, wobei die Bestände zwischen 20 und 24 Kindern liegen. Vor allem in St. Gallenkappel sind die Kindergartenabteilungen mit 23 resp. 24 Kindern für die Schuleingangsstufe hoch. Der durchschnittliche Klassenbestand aller Kindergärten liegt mit 21.1 (total ca. 211 Kinder) in der vom Kanton geforderten Bandbreite.

Durch die Eröffnung des Schulhauses Ermenswil wird als Ausgleich in Eschenbach eine Abteilung weniger geführt.

Primarstufe
Gemäss Art. 27 des Volksschulgesetzes beträgt die Schülerzahl in den Regelklassen der Primarschule 20-24 Kinder.

Vor allem die Klassen in Goldingen liegen zum Teil deutlich unter den geforderten Mindestgrössen; die Führung einer Doppelklasse mit 27 Kindern ist allerdings keine Option, da damit die Obergrenze von 24 Kindern doch deutlich überschritten würde, zumal die leistungsmässige Spannweite in den unteren Klassen erfahrungsgemäss relativ hoch ist. Eine Umteilung von Kindern nach Bürg in die Doppelklasse kommt ebenfalls nicht in Frage, da die Kinder auf das Schuljahr 19/20 bereits wieder nach Goldingen umgeteilt werden müssten. Auf Grund der Bautätigkeit in Neuhaus kann zudem davon ausgegangen werden, dass die beiden Bürgner Doppelklassen (je 15 Kinder) noch Zuwachs erhalten sollten.

Der Durchschnitt bei den insgesamt 34 Primarklassen liegt anhand der vorliegenden Planung bei 19 Schülerinnen und Schülern (SuS). Gegenüber dem laufenden Schuljahr wird somit ab Schuljahr 2018/19 in der Primarstufe gegenüber der heutigen Situation eine Klasse mehr geführt.

Oberstufe
Gemäss Art. 27 des Volksschulgesetzes beträgt die Klassenzahl in der
  • Realschule 16-24 Schüler
  • Sekundarschule 20-24 Schüler
Die 1. Oberstufe mit einem voraussichtlichen Bestand von 110 Schülerinnen und Schüler (SuS) wird in 6 Klassen geführt, d. h. drei Realklassen und drei Sekundarklassen.

Auf der 2. Oberstufe, mit einem Bestand von ca. 100 SuS, wird die Sekundarstufe in 3 Abteilungen und die Realstufe in 2 Abteilungen weitergeführt. Auch in der 3. Oberstufe werden die bisherigen drei Sek- und zwei Realabteilungen mit 90 bis 95 SuS belassen.

Auf der Realstufe werden die geforderten Klassengrössen eingehalten, bei der Sekundarstufe liegt der Schnitt tendenziell eher unter der Bandbreite. Das Endresultat kann erst aufgezeigt werden, wenn klar ist, wieviele Kinder am Ende der zweiten Sekundarstufe in die Kantonsschule wechseln werden.

Aufgrund der nach wie vor regen Bautätigkeit in sämtlichen Gemeindeteilen ist tendenziell eher mit einer Zunahme der Schülerzahlen zu rechnen. Ein gewisser «Puffer» bei den Klassenbeständen auf der Primarstufe ist daher notwendig und sinnvoll. Darum ist der durchschnittliche Schülerbestand von 19.03 auf der Primarstufe gerechtfertigt. Ebenfalls spricht die Flüchtlingssituation für die vorliegende Klassenorganisation, da auch von dieser Seite eher mit weiteren Zuzügen zu rechnen ist. Gesamthaft erachtet die Geschäftsleitung der Schulen die Klassenorganisation über alle Schuleinheiten und Stufen hinweg als ausgewogen. Der Gemeinderat bewilligte die Klassenplanung für das Schuljahr 2018/19.

Datum der Neuigkeit 5. Feb. 2018