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15.12.2018 19:28:11


Nachtrag zum Energiegesetz

Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Entwurf des VI. Nachtrags zum Energiegesetz.

Der Kanton St. Gallen hat sein Energiegesetz weiterentwickelt. Damit entsprechen die verbindlichen Standards für Neubauten und energetische Erneuerungen wieder dem Stand der Technik. Der Wärmebedarf der Gebäude konnte dank des technischen Fortschritts gesenkt werden. Trotzdem sind Gebäude im Kanton St. Gallen immer noch für einen Drittel des CO2-Ausstosses verantwortlich. Im Mai 2017 hat das Volk das revidierte eidgenössische Energiegesetz angenommen. Das Gesetz verlangt eine weitere Verminderung des Energieverbrauchs. Das kantonale Energiegesetz wird mit dem VI. Nachtrag auf den Stand der Technik ausgerichtet.

Der Nachtrag hat zum Ziel, den Energiebedarf für Heizen, Warmwasser, Lüftung und Klima möglichst gering zu halten. Die neuen Bestimmungen bewirken bei Neubauten gegenüber heute eine zusätzliche Dämmwirkung von rund 15 Prozent. Der Anteil erneuerbarer Energien soll erhöht werden und neue Gebäude sollen selbst Strom erzeugen.

Die Energiestadt Eschenbach fördert aufgrund der Beratung durch die Energieagentur St. Gallen Holzheizungen. Holzheizungen weisen zwar den Nachteil von Feinstaub auf. Insgesamt ist aber Holz als nachwachsender Rohstoff für die Wärmeerzeugung im Vergleich zu fossilen Energien vorteilhaft.



Datum der Neuigkeit 19. Nov. 2018
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