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Rehkitzrettung / Wildunfälle vermeiden

Jedes Jahr sterben hunderte Rehkitze weil sie im hohen Gras in Mähmaschinen geraten. Ab Ende April bis Juli mähen die Bauern ihre Wiesen mittels Mähmaschinen. Dabei kann es vorkommen, dass junge Rehe und andere Wildtiere übersehen werden. Die Jagdgesellschaften sind daher auf die frühzeitige Information der Landwirte über deren Mähtermine angewiesen, so dass sie entsprechende Vorkehrungen treffen können.

 

Kontaktdaten Jagdgesellschaften

  • Jagdgesellschaft Goldingen, Jürg Widmer: 079 754 33 27
  • Jagdgesellschaft Eschenbach, Jakob Eicher: 079 505 52 60
  • Jagdgesellschaft St. Gallenkappel, Pius Küng: 079 336 63 73

 

Wildunfälle vermeiden

Wer mit dem Auto einen Wildunfall hat, muss dies umgehend bei der Polizei, einem Jäger oder dem Wildhüter melden.

Generell kann man sagen, dass im Bereich von Wildwechselwarnschildern besondere Aufmerksamkeit gilt, denn in diesen Abschnitten ereignen sich die meisten Wildunfälle während der Dämmerungsphase zwischen 4 bis 8 Uhr morgens und zwischen 17 Uhr bis Mitternacht.


Was tun, damit es gar nicht so weit kommt?

  • In der Dämmerung und nachts mit Fernlicht fahren, Früherkennung von Tieren im Strassenbereich, sieht man weiter vorne ein Tier über die Strasse laufen, unbedingt Tempo reduzieren. Ein Wildtier kommt selten allein.
  • Bei Wildwechselwarnschilder, Geschwindigkeit anpassen, z.B. 60 statt 80 km/h in der Dämmerungsphase

 

Verhalten bei einem Unfall

  1. Warnblinker einschalten, Leuchtweste anziehen, Unfallstelle mit Pannendreieck sichern
  2. Polizei über Notruf 117 benachrichtigen. Wildunfälle sind meldepflichtig. Die Polizei bietet die entsprechenden Fachleute auf.
  3. Sich dem Tier nicht nähern!
  4. Auf Jäger oder Wildhüter warten, Sie stellen auch das Unfallprotokoll für die Versicherung aus.

Wer diese Meldepflicht verletzt, der kann wie bei jedem pflichtwidrigen Verhalten bei Unfall mit einer Busse bestraft werden (Art. 92 Abs. 1 SVG) – ganz abgesehen davon, dass er auf diese Weise das Leid des Wildtieres wesentlich verlängert, weshalb auch eine Sanktion wegen Tierquälerei gemäss Tierschutzgesetz droht.



Datum der Neuigkeit 11. Mai 2019