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Vorwürfe gegen ehemaligen Pflegeheim-Mitarbeiter

Im Juni 2020 kam es im Altersheim Berg zu einem Fehlverhalten eines Pflegers gegenüber einer Bewohnerin. Die Polizei ist umgehend eingeschaltet und der beschuldigte Mitarbeitende mit sofortiger Wirkung suspendiert worden. Die leitenden Mitarbeitenden sowie die Betriebskommission setzen seit Bekanntwerden der Vorwürfe alles daran, die Staatsanwaltschaft im laufenden Verfahren zu unterstützen, damit der Vorfall vollumfänglich aufgeklärt und beurteilt werden kann.

Das Pflegezentrum Eschenbach setzt hohe Massstäbe für die fachliche und emotionale Qualität seiner Arbeit und ist tief betroffen von den Vorkommnissen. Es ist den Verantwortlichen ein grosses Anliegen, den Fall auch intern aufzuarbeiten. Im Dialog mit den Mitarbeitenden sollen die Strukturen, Abläufe und auch das Angebot der Heimbetriebe analysiert werden, um allfällige Verbesserungspotenziale zu erkennen und anschliessend effektive Massnahmen zu treffen. Dieser Prozess wird gezielt durch externe Fachpersonen begleitet. Das Wohlbefinden der Bewohnenden, die respekt- und würdevolle Betreuung sowie die Mitarbeiterzufriedenheit stehen dabei im Fokus.

Wechsel in der Heimleitung
Inzwischen hat sich Bruno Kehl entschieden, das Pflegezentrum Eschenbach zu verlassen. Begründet wird dieser Schritt durch unterschiedliche Auffassungen der Zusammenarbeit zwischen der operativen Heimleitung und der strategischen Führung. Die Kündigung steht nicht in einem direkten Zusammenhang mit den aktuellen Vorwürfen rund um den Vorfall im Altersheim Berg. Jedoch hat die interne Untersuchung der Vorkommnisse eine Diskrepanz bezüglich der gegenseitigen Erwartungen aufgezeigt. Die Betriebskommission dankt Bruno Kehl für die engagierte Führung der Heime in den vergangenen neun Jahren.

Übergangslösung am Ruder
Die Kommission Alter setzt sich mit grossem Engagement für eine zeitnahe und kompetente Schliessung der Vakanz ein. Inzwischen konnte mit Matthias Radtke aus Uetliburg SG
eine temporäre Lösung gefunden werden. Mit seiner jahrelangen Erfahrung in der Leitung von Gesundheitsbetrieben und der spezifischen Ausbildung in den Bereichen Führung und Gesundheitsmanagement verfügt er über das nötige Rüstzeug, um das Heim durch diese herausfordernde Situation zu führen.


Zusammen mit der Betriebskommission und den leitenden Angestellten der verschiedenen Abteilungen wird Matthias Radtke über die kommenden Monate die aktuelle Struktur des Heims untersuchen, Optimierungspotenziale eruieren und erste Veränderungen einleiten.

Matthias Radtke steht befristet bis Ende November 2020 zur Verfügung. Dies gibt den Verantwortlichen die nötige Zeit, um eine geeignete Nachfolge zu finden, welche das anspruchsvolle Anforderungsprofil erfüllen kann. Die Neubesetzung dieser tragenden Position wird durch ein externes Personalvermittlungsbüro begleitet.

Aufarbeitung benötigt Zeit
Für die Verantwortlichen ist eine transparente Kommunikation in dieser aussergewöhnlichen Situation besonders wichtig. Sie ist die Basis für das Vertrauen in die Institution. Jedoch werden sowohl die interne Aufarbeitung als auch die juristischen Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft voraussichtlich noch einige Zeit beanspruchen. Erst dann kann eine abschliessende Beurteilung stattfinden.

 



Datum der Neuigkeit 14. Sept. 2020