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Anmeldungen Agglomerationsprogramm

Mit dem Programm Agglomerationsverkehr (PAV) beteiligt sich der Bund an Verkehrsprojekten für eine nachhaltige Raumentwicklung. Profitieren können Städte und Regionen, die mit ihren Agglomerationsprogrammen die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung wirkungsvoll aufeinander abstimmen.

Seit 2007 reichen die Agglomerationen alle vier Jahre Agglomerationsprogramme ein. Die Programme der ersten und zweiten Generation sind bereits in der Umsetzung, während die Realisierung der dritten Generation 2019 begann. Die vierte Generation wird momentan erarbeitet und nach einer positiven Beurteilung durch den Bund in den Jahren 2024 bis 2028 umgesetzt. Die Gemeinden der Region haben sich im Verein Agglo Obersee zusammengeschlossen, welcher die Eingaben beim Bund vorbereitet. 

Busdrehscheibe im Dorftreff
Der Eschenbacher Gemeinderat hat in den vergangenen Monaten an der Erstellung des Massnahmenberichts der Agglo Obersee mitgewirkt. Er beabsichtigt, einen Ausbau des Bushofs beim Dorftreff Eschenbach für das Programm anzumelden. Eine zeit- und bedarfsgerechte Drehscheibe soll die Nutzung des öffentlichen Verkehrs noch attraktiver machen und zugleich die Auflagen aus dem Behinderten-Gleichstellungsgesetz vollumfänglich umsetzen. Der PAV-Einreichung ist eine Projektübersicht mit Kostenprognose beizulegen. Dazu wurde das Ingenieurbüro asa AG beauftragt, einen Vorgehensvorschlag zu erarbeiten.

Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass der Untergrund im Bereich des Dorftreffparkplatzes mit den Rückständen einer früheren Haushaltkehrichtdeponie belastet ist. Der betroffene Eintrag im kantonalen Altlastenkataster wurde nach den im Frühjahr 2020 erfolgten Beprobungen erst kürzlich erweitert. Vor einem definitiven Projektentscheid sind eine vertiefte Auseinandersetzung mit dieser Thematik und eine umfassende Analyse des Kosten-Nutzen-Verhältnisses zwingend notwendig. Zudem müssen entsprechende Zusatzaufwände in der Planung berücksichtigt werden.

Optimierungen für Fussgänger und Velofahrer
Weitere mögliche Begehren für die Beanspruchung der Bundesbeiträge sind eine Geh- und Radwegunterführung als Zugang zur Industrie Neuhaus, sowie die Strassenraumgestaltung der Rössligass. Über die Details zu diesen Vorhaben wird der Gemeinderat in den kommenden Wochen entscheiden. Die Kostenanteile der Gemeinde wurden anhand einer ersten Prognose in die langfristige Investitionsplanung aufgenommen.



Datum der Neuigkeit 2. Nov. 2020