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Anmeldungen Agglomerationsprogramm

Per 31. Oktober hat der Gemeinderat eine Zwischenbilanz gezogen zum Vollzug des Budgets 2020. Dabei wurde die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben bis Ende Rechnungsjahr prognostiziert und beurteilt. So sollen insbesondere noch auszuführende Vorhaben und einzufordernde Erträge erkannt und verfolgt werden.

Im letzten Mitteilungsblatt wurde ausführlich über das regionale Agglomerationsprogramm und die in diesem Rahmen geplante Busdrehscheibe beim Dorftreff Eschenbach berichtet. Inzwischen hat der Gemeinderat auch die beiden weiteren Vorhaben konkretisiert und für das Programm angemeldet.

Velo- und Fussgängerunterführung bei der Industrie Neuhaus
Die Geh- und Radwegquerung, welche vom Herrenweg in die Industrie Neuhaus führt, gilt seit Jahren als heikle Stelle. Problematisch sind insbesondere die hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn-Ein- und Ausfahrt, das starke Verkehrsaufkommen und die Unübersichtlichkeit der Situation. Das Ingenieurbüro Brunner + Partner AG wurde beauftragt, eine Vorstudie mit Kostenschätzung zu erstellen.

Insbesondere um das Landschaftsbild nicht allzu stark zu beeinflussen, hat sich eine Unterführung als beste Lösung herauskristallisiert. Über eine beidseitig rund 50 m lange und knapp 6 % steile Rampe, sollen Fussgänger und Velofahrer die heikle Stelle in Zukunft rund 4 m unter dem Boden sicher passieren. Für diese Massnahme inklusive Landerwerb werden Kosten von Fr. 1'140'000.– beim Agglomerationsprogramm angemeldet.

Verkehrsberuhigung Rössligass
Eine Umgestaltung der Rössligass in Eschenbach ist Teil des Gesamtprojekts Dorfkerngestaltung, welches seit Jahren von Kanton und Gemeinde verfolgt wird. Basierend auf einem Antrag der Bürgerversammlung hat der Gemeinderat einen Projektvorschlag zur Rössligass ausgearbeitet und der Bevölkerung zusammen mit dem Jahresbericht 2019 präsentiert. Dieses verkehrsberuhigende Projekt erfüllt die Kriterien des Agglomerationsprogramms und wurde mit einem Betrag von 
Fr. 890'000.– (+/- 20 %) für die Bundesunterstützung angemeldet.

Ihre Meinung ist gefragt!
Der Verkehr macht nicht an Gemeinde- und Kantonsgrenzen halt. Mit seinen Agglomerationsprogrammen fördert der Bund die regionale Zusammenarbeit zur Lösung von Verkehrsproblematiken. Agglo Obersee hat bereits drei Agglomerationsprogramme erfolgreich eingereicht. Nun läuft die Vernehmlassung für das Programm der vierten Generation mit Realisationsbeginn zwischen 2024 und 2028. Noch bis zum 30. November ist die Bevölkerung eingeladen, sich im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung einzubringen. Unter www.aggloobersee.ch finden Sie den vollständigen Entwurf der regional geplanten Weiterentwicklung und ein vorbereitetes Formular für Rückmeldungen. Die Geschäftsstelle in Rapperswil freut sich über Ihre Anregungen und nimmt auch Ideen gerne entgegen.

Nach der öffentlichen Mitwirkung wird das Programm nochmals bereinigt, von der Vereinsversammlung der Agglo Obersee verabschiedet und von den Gemeinderäten sowie von den Regierungsräten der Kantone St. Gallen, Schwyz und Zürich beschlossen. Spätestens am 15. Juni 2021 wird das Programm bei den Bundesbehörden zur Prüfung eingereicht.
 



Datum der Neuigkeit 24. Nov. 2020