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Öffentlicher Verkehr soll ausgebaut werden

Die vom Schweizer Stimmvolk 2014 angenommene Vorlage zum Ausbau der Bahninfrastruktur wird durch den Bund im Rahmen eines strategischen Entwicklungsprogramms Schrittweise umgesetzt. Dies wirkt sich positiv auf das Angebot in unserer Region aus.

Mit dem Ausbauschritt 2025 sollen Engpässe im Eisenbahnsystem behoben und die Kapazitäten erweitert werden, um die steigende Verkehrsnachfrage aufzufangen.

Abstimmung in der Region
In diesem Zusammenhang ist ein Schienenausbau zwischen Uznach und Schmerikon zu einer Doppelspur geplant. Die Inbetriebnahme der ersten Etappe des Projekts «Stadtbahn Obersee» ist frühestens per Dezember 2023 geplant. Dennoch gilt es frühzeitig die Auswirkungen auf das umliegende ÖV-Angebot zu prüfen und entsprechende Massnahmen einzuleiten.

So hat die Region ZürichseeLinth das regionale Buskonzept überprüft und den Gemeinden einen Vorschlag zur Abstimmung auf das erweiterte Bahnangebot zur Stellungnahme unterbreitet. Mit einem konsistenten Angebotskonzept soll der regionale Betrieb auf das Fahrplanjahr 2024 stabilisiert werden. Zugleich wird sichergestellt, dass das innerregionale ÖV-Angebot nicht geschwächt wird.

Deutliche Verbesserungen für Eschenbach
Eschenbach würde dabei von mehreren Verbesserungen profitieren, welche die Standortattraktivität der Gemeinde weiter erhöhen. Folgende Veränderungen sind vorgesehen:

  • Auf der Linie Rapperswil–St. Gallenkappel soll von Montag bis Samstag ein durchgehender Viertelstundentakt eingeführt und die Fahrzeiten stabilisiert werden. Zudem besteht die Option die Betriebszeiten auszudehnen, um  An-schlussverbindungen an die ersten und letzten Züge in Rapperswil zu schaffen.
  • Auf der Linie von Rüti nach Uznach soll zur Entlastung während der Hauptver-kehrszeiten neu ein Beiwagen eingesetzt werden. Dabei ist vorgesehen, die Linie um die Strecke Uznach-Kaltbrunn zu kürzen.
  • Übergeordnet werden alle Ortsteile besser vernetzt durch Umstiegsmöglichkeiten zwischen den Linien in Neuhaus und Eschenbach.
  • Auf der Linie Uznach-Atzmännig soll der Ast nach Benken aufgelöst werden.

Vertretbare Kosten für Gemeinde
Die vorgeschlagenen Ausbauten werden gemeinschaftlich finanziert, sofern die Angebote die Zielvorgaben hinsichtlich deren Wirtschaftlichkeit erfüllen. Die Analyse zeigt, dass die meisten Linien durch unsere Gemeinde den geforderten Mindestkostendeckungsgrad komfortabel erreichen. Entsprechend würde sich der Kostenanteil der Gemeinde in vertretbarem Ausmass erhöhen.

Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts ist der Ausbau des Bushofs beim Dorftreff, welcher im Rahmen des Agglomerationsprogramms bereits angemeldet wurde.

Gemeinderat begrüsst Vorschlag
Als «schienenfreie» Gemeinde ist Eschenbach auf attraktive Buslinien angewiesen. Entsprechend begrüsst der Gemeinderat die vorgeschlagenen Verbesserungen, welche gegenüber dem heutigen Angebot eine deutliche Aufwertung darstellen.

In seiner Stellungnahme spricht sich der Gemeinderat zudem für eine Verbesserung des Anschlusses von St. Gallenkappel / Goldingen /Ermenswil über Uznach in Richtung St. Gallen aus. Ebenfalls sollen Lösungen gesucht werden, um die Busanbindung zwischen Ermenswil und Rapperswil über Eschenbach zu verbessern und die Aufteilung der Tarifzonen zu optimieren.



Datum der Neuigkeit 10. Apr. 2021