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Schulhaussanierung Kirchacker: Blickwinkel erweitert

Wie im Eschenbach aktuell, Ausgabe 12/2020 berichtet, soll das Schulhaus Kirchacker umfassend saniert werden. Im Rahmen der Abklärungen hat sich gezeigt, dass sich durch eine allfällige Ausweitung des Sanierungsprojekts sinnvolle Synergien ergeben könnten. Um dies vertieft zu prüfen muss die Planung nochmals angepasst und die für den 26. September 2021 geplante Urnenabstimmung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Im Investitionsplan der Gemeinde waren ursprünglich ca. Fr. 700'000.– für einen Fensterersatz am Schulhaus Kirchacker vorgesehen. Die daraufhin vorgenommenen Abklärungen haben gezeigt, dass diese Massnahme allein nicht ausreicht, um zeitgemässe Isolationswerte zu erreichen und am Gebäude weitreichender Erneuerungsbedarf besteht. Entsprechend hat der Gemeinderat eine umfassende Gesamtsanierung ausarbeiten lassen.

Deutlicher Mehrwert für die Schule
Das Projekt sieht vor, den Heizwärmebedarf durch neue Fenster, eine verbesserte Isolation und den Einsatz einer Lüftungsanlage merklich zu senken. Die Erneuerung der Elektro- und Lichtinstallationen wird den Energieverbrauch zusätzlich reduzieren, und auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage geplant.

Neben den energetischen Verbesserungen sind bei baulichen Eingriffen am bald 50-jährigen Gebäude auch feuerpolizeiliche Auflagen zu erfüllen. Die heutigen Brandschutzvorschriften verlangen insbesondere die Abtrennung der Aula vom Gang. Zudem ist eine Dachsanierung unumgänglich. Ebenfalls geplant ist ein Umbau sämtlicher Klassenzimmer, Gruppenräume und Gänge. Damit wird das Schulhaus, welches über eine grundsätzlich sehr gute Bausubstanz verfügt, für die nächsten Jahrzehnte wieder auf dem aktuellen Stand der Technik sein.

Miteinbezug Kindergartenpavillon
Im Zuge der vertieften Vorabklärungen hat sich gezeigt, dass auch der im Jahr 1996 neben dem Kirchacker-Spielplatz erstellte Containerkomplex sanierungsbedürftig ist. Der heutige Kindergarten bedarf ebenfalls Erneuerungen in Bezug auf Elektroinstallationen, Dämmung, Heizung, Feuerschutz und Geruchsprobleme. Inwiefern sich durch eine Kombination der beiden Vorhaben Synergien ergeben könnten, wird durch den Architekten und Bauleiter Patrik Oberholzer im Rahmen des Vorprojekts aktuell geprüft. Denkbar wäre etwa eine aufeinanderfolgende Provisoriums-Nutzung oder gar eine zukünftige Zusammenlegung.

Ganzheitliche Betrachtung
Die neue Geschäftsleitung der Schulen Eschenbach hat sich zum Ziel gesetzt, die längerfristige Schulraumplanung zeitnah zu überprüfen und wo nötig zu aktualisieren. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung ist über die kommenden 10–20 Jahre mit leicht steigenden Schülerzahlen zu rechnen, wodurch sich auch der Bedarf an Schulräumlichkeiten erhöhen wird. Die Schülerquote ist jedoch stark abhängig von der Siedlungsentwicklung und somit nur bedingt vorauszusagen.

Der zukünftige Schulraumbedarf sowie die Entwicklungspläne für die gesamte öffentliche Infrastruktur sind in die Sanierungsüberlegungen miteinzubeziehen. So wird der Blickwinkel nochmals geöffnet, um das Projekt bei Bedarf zu justieren. Die zu diesem Zweck gebildete Projektgruppe «Sanierung Kirchacker» wird sich in den kommenden Monaten nochmals vertieft mit den obengenannten Faktoren auseinandersetzen, um eine durchdachte und nachhaltige Lösung auszuarbeiten.

Abstimmung wird verschoben
Aufgrund des hohen Investitionsvolumens wird gemäss Gemeindeordnung die Bürgerschaft dereinst im Rahmen einer Urnenabstimmung über das Vorhaben beschliessen können. Durch die nun erweiterte Planung wird der im Herbst 2021 vorgesehene Abstimmungstermin hinfällig. Ein neues Datum wird nach eingehender Prüfung der Kosten/Nutzen-Varianten festgelegt.

 



Datum der Neuigkeit 17. Mai 2021