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Neue Wasserverbindungsleitung

Zwischen Rapperswil-Jona und Eschenbach entsteht eine neue Trinkwasserverbindung mit einem Stufenpumpwerk im Reservoir Egg.

Die 1'350 m lange Leitung erhöht die Versorgungssicherheit in beiden Gemeinden. So kann in Trockenperioden und bei Not- oder Störfällen Wasser ausgetauscht werden. Zugleich wird die Löschwasserabdeckung im Gebiet Leiset/Weid verbessert.

Folgende Arbeiten wurden vergeben:

Tiefbauarbeiten an die Toneatti AG, Jona, für Fr. 280'000.–
Rohrlegearbeiten an die Bosshard AG, Bubikon, für Fr. 255'690.55
Ingenieurarbeiten an die Frei + Krauer AG, Jona, für Fr. 203'983.80
Messschacht an die Pumpen Lechner GmbH, Bilten, für Fr. 21'016.50
Steuerung an die Rittmeyer AG, Baar, für Fr. 110'374.20
Steuerkabel an die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG für Fr. 15'777.20

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,7 Mio. Franken und werden von den beiden Wasserversorgungen gemeinsam getragen. Der Anteil der Gemeinde Eschenbach liegt innerhalb des vorgesehenen Budgets.

Die Kosten und Konditionen für den gegenseitigen Bezug werden in einer Vereinbarung festgelegt. Durch eine automatisierte Datenübertragung kann der Austausch dereinst gesteuert und laufend bilanziert werden.

Temporäre Waldrodungen
Der Bauarbeiten starten in den nächsten Wochen und dauern voraussichtlich bis ca. Ende Jahr. Für Materialtransporte und Maschinenbewegungen müssen auf dem Gemeindegebiet von Rapperswil-Jona temporär Rodungen ausgeführt werden. Die Flächen werden nach Abschluss der Werkleitungsarbeiten wieder aufgeforstet.

Vernetzung hat Zukunft
Dass sich die kommunalen Wasserversorgungen untereinander vernetzen, wird in Zukunft immer wichtiger. Seit Anfang des Jahrtausends häufen sich in der Schweiz aufgrund der Klimaerwärmung Hitzewellen und Trockenperioden. Das Sommerhalbjahr 2018 war das wärmste seit Beginn der systematischen Messungen 1864. Diese Entwicklung stellt die Wasserversorgungen vor grosse Herausforderungen. Ein Standbericht, den der Gemeindeverbund Region Zürichsee-Linth 2018 in Auftrag gegeben hat, bestätigt zwar eine insgesamt hohe Versorgungssicherheit. Gleichzeitig betont der Bericht aber auch die Dringlichkeit der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit. Um in Trockenperioden sowie im Spitzenbetrieb auch in Zukunft optimal aufgestellt zu sein, sollen sich Wasserversorgungen untereinander noch besser vernetzen.

Bereits heute pflegt die Wasserversorgung Eschenbch eine gute und beständige Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Dazu zählen die Wasserversorgungen Goldingen-Meilen, Laupen und Schmerikon. Die Vernetzung mit der Gemeinde Rapperswil-Jona ist ein weiterer wichtiger Meilenstein.


Wasserversorgungen vernetzen sich
 

Datum der Neuigkeit 19. Mai 2021