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Abstimmungsprojekt: Bau Dreifachsporthalle und Umbau Sportanlagen

Anlässlich der Abstimmung zum «Bau Dreifachsporthalle und Umbau Sportanlagen» wurde eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen erstellt. Diese wird zusammen mit dem Stimmzettel rund einen Monat vor der Abstimmung in alle Haushalte verschickt. Die Abstimmung findet am Sonntag, 29. Oktober 2017 statt.

Interessierte können sich heute schon in die Abstimmungsbroschüre einlesen, das PDF kann weiter unten in der Linkliste heruntergeladen werden. Dort sind alle Details zum Projekt zu finden.

Die aktuellen Pläne, welche anlässlich der Informationsveranstaltung vom 18. September 2017 im Dorftreff präsentiert wurden, sind ebenfalls online oder beim Empfang der Gemeindeverwaltung ersichtlich.
Der Countdown läuft. Die Bevölkerung ist informiert und die Medien haben auch schon mehrfach darüber berichtet. Die Abstimmung zum Bau einer neuen Dreifachsporthalle und Umbau der Sportanlagen findet in genau einem Monat statt. Bestimmt gibt es noch die eine oder andere unbeantwortete Frage zum Projekt. Hier ein paar Antworten, die diese vielleicht noch vorhandenen Lücken schliessen.



Frage: Die umgebauten Sportanlagen bzw. eine neue Sportanlage liegen in Eschenbach sehr zentral. Wie profitieren beispielsweise Einwohnerinnen und Einwohner aus Goldingen, St. Gallenkappel oder Walde?

Die Dreifachsporthalle und der Zwischenbau zum Dorftreff sowie der Kunstrasenplatz werden der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Wesentliche Vorteile ergeben sich nicht nur für Vereine wie Fussballclub und Unihockeyclub Eschenbach oder das Geräteturnen, in denen Kinder und Erwachsene aus allen Gemeindeteilen aktiv sind, sondern auch für viele weitere Nutzungsmöglichkeiten (z. B. Durchführung von regionalen oder kantonalen Anlässen wie Musik- oder Gesangsfeste, Jugi-Cup, Sportturniere, Fahnenschwingen, Modellflug, Indoor-Schwingfest, Gewerbeausstellungen und viele mehr). Auch die Oberstufenschule, welche ebenfalls viele Kinder aus Goldingen, Hintergoldingen, Rüeterswil, St. Gallenkappel und Walde besuchen, würde stark profitieren. Es könnten endlich grössere Schulanlässe in einer Halle durchgeführt werden und das empfohlene geschlechtergetrennte Turnen organisiert werden. Nach der Gemeindevereinigung wurde zuerst vor allem in Goldingen und St. Gallenkappel investiert, nämlich in die Sanierung der Turnhalle Goldingen inkl. WC-Anlagen und in Sanierungs- und Umbaumassnahmen bei den beiden Schulhäusern in St. Gallenkappel, sowie in diverse Wasserversorgungs- und Strassenprojekte.



Frage: Sind auch andere Alternativen (günstigere Projekte) geprüft worden?

Von den 58 eingereichten Bewerbungen sind zwölf für den Projektwettbewerb ausgesucht worden. Aus diesen zwölf hat das Projekt «Duetto» des Architekturbüros Enzmann Fischer Partner AG, Zürich, das Rennen gemacht. Dies unter anderem auch, weil sie den Einsatz guter aber bodenständiger Materialien berücksichtigten und v.a. die Funktionalität des Baus im Auge hatten und nicht das Prestige. Günstigere Lösungen wären mit unverantwortbaren Abstrichen bei der Bauqualität und Funktionalität verbunden.


Frage: Sind die drei Hallenplätze innerhalb der Dreifachsporthalle auch getrennt voneinander nutzbar; gibt es Trennmöglichkeiten?

Ja, die Halle kann in drei kleinere Plätze oder zwei Plätze zu 1/3 und 2/3 mittels Trennwände unterteilt werden. Ausserdem könnten Dreifachhalle, Zwischenbau und Dorftreff separat oderkombiniert genutzt werden.



Frage: Bei Annahme des Projekts gäbe es einen Fussballplatz weniger. Reicht das noch aus? Und ist diese Investition gerechtfertigt?

Das Kunstrasenfeld ist im Gegensatz zu Rasenplätzen ganzjährig und intensiv bespielbar, auch in oder nach Schlechtwetterperioden. Weil ausserdem daneben noch genügend Rasenplätze zur Verfügung stehen, wiegt das Kunstrasenfeld die zwei wegfallenden Rasenplätze mehr als auf. Der Zeitpunkt für diese Investition ist auch deshalb richtig, weil diese Rasenspielfelder schon lange sanierungsbedürftig sind.



Frage: Bleibt die heutige Skateranlage bestehen bzw. am jetzigen Standort?

Ja, zum heutigen Zeitpunkt ist keine Verschiebung der Skateranlage geplant. Der Umbau/Bau ist so konzipiert, dass sich die Skateranlage gut ins neue Konzept einfügt.



Frage: Bleibt das Beachvolleyballfeld erhalten?

Das heutige Beachvolleyballfeld würde dem Hallenbau weichen müssen, doch im Projekt ist die Erstellung eines neuen Beachvolleyballfelds in der Nähe enthalten.



Frage: Ist eine Tribüne wirklich notwendig?

Viele Anlässe ausserhalb des Trainings in einer Dreifachsporthalle leben vom Publikum. Die Tribüne wurde bei der Bedürfnisabklärung auch von den Vereinen als wünschenswert angegeben. Sie wurde jedoch sehr schlicht geplant und nicht aufgebläht (2 Stufen + 1 Bankreihe).



Frage: Warum werden nicht mehr Parkplätze realisiert? Für Grossanlässe sind doch 96 (nur Parkplatz) oder 159 Parkplätze (Parkplatz + Tiefgarage) viel zu wenig.?

Die Halle hat eine Maximalkapazität von 2000 Personen, das jedoch nur bei einem grösseren Anlass mit Stehplätzen berechnet. Die Projektgruppe geht davon aus, dass Anlässe in dieser Grösse selten stattfinden werden. Für solche ist durch den Veranstalter ohnehin ein Verkehrs- und Parkierungskonzept zu erstellen. Für den «regulären» Gebrauch der Sportanlagen reichen die projektierten Plätze aus. Eine Tiefgarage würde zudem den bestehenden Dorftreff-Parkplatz entlasten, wo die Parkplätze knapp sind, insbesondere bei Militärbelegungen.



Frage: Bleiben die heutigen Dorftreff-Parkplätze und der Park+Ride-Parkplatz bestehen?

Ja, diese beiden Parkplätze bleiben beide erhalten.



Frage: Und wie sieht es mit dem Bushof bzw. den Dorftreff-Bushaltestellen aus? Bleiben diese wie bis anhin?

Die Busanschlüsse via Haltestelle Dorftreff bleiben erhalten. Zum heutigen Zeitpunkt sind keine Änderungen am Fahrplan geplant oder bekannt.



Frage: Wie sieht das Bauprogramm aus im Falle einer Annahme des Projekts? Wann kann mit der neuen Halle gerechnet werden?

Das Architekturbüro rechnet damit, bis Mitte 2018 soweit zu sein, das Baugesuch einzureichen. Bei einem reibungslosen Ablauf sollte anfangs 2019 mit dem Bau begonnen werden können, so dass die neuen Sportanlagen anfangs 2021 bezugsbereit wären.



Frage: Müssen die Vereine bei einer Ablehnung des Projekts befürchten, dass die Hallenzeiten neu verteilt werden?

Ja, damit ist wohl zu rechnen. Die bisherigen Hallen sind schon lange komplett belegt und etliche Vereine/Organisationen müssen für ihre Trainings oder Proben ins Exil. Die Bedarfsabklärung hat fast 50 % Mehrbedarf ergeben. Die bisherigen Nutzer können nicht davon ausgehen, dass ihnen die bisherige Belegungszeit «auf ewig» zusteht. Andere einheimische Vereine und Organisationen, die bisher auswärts nach Lösungen suchen mussten, haben grundsätzlich genauso Anspruch auf die Nutzung der Gemeinde-Infrastruktur. Hinzu kommt, dass Vereine nicht mehr alle Kinder und Interessenten aufnehmen können und selektionieren bzw. Wartelisten führen müssen.



Frage: Inwiefern beteiligen sich die Vereine an den Anschaffungen?

Die Vereine sind gerne bereit, die Geräteausstattung mitzufinanzieren und haben teilweise die Möglichkeit, auf Sport-Toto-Beiträge zurückzugreifen.



Frage: Mit welchen Betriebskosten ist jährlich zu rechnen?

Für die Finanzierung ist von jährlichen Betriebskosten von Fr. 150‘000 bis 170‘000 (ohne bzw. mit Tiefgarage) ausgegangen worden. Diese Zahl enthält den Zinsaufwand, aber auch die Personalkosten eines Hauswarts, Anschaffungskosten für Verbrauchsmaterial und Kleingeräte, sowie Nebenkosten wie Strom, Heizung, usw. Unter Berücksichtigung diverser Faktoren wurde mit einer mittleren Kreditverzinsung vom notwendigen Kapital von 0.60 %
gerechnet. Die Gemeinde Eschenbach ist überdurchschnittlich liquid und finanziert sich hauptsächlich durch Steuereinnahmen. Für die Finanzierung der diversen Vorhaben werden keine Kredite für einzelne Objekte, sondern Globalkredite für alle Verpflichtungen aufgenommen (Hochbau, Tiefbau, Liquiditätsengpässe etc.), die dann eben für die unterschiedlichen Vorhaben der Gemeinde eingesetzt werden. Allfällige Überschüsse am Jahresende werden für zusätzliche Abschreibungen oder Vorfinanzierungen eingesetzt, wie es im Falle der Sportanlagen auch gemacht wurde. Die Annahme von 0,60% basiert auf den bestehenden Krediten und den möglichen Kreditaufnahmen auf dem Kapitalmarkt für längere Laufzeiten. Derzeit ist ein Festkredit auf acht Jahre zu 0.36 % erhältlich.
Abstimmungsprojekt_Dreifachsporthalle und Sportanlagen Eschenbach, Visualisierung aussen
Abstimmungsprojekt Bau Dreifachsporthalle und Umbau Sportanlagen Eschenbach, Visualisierung aussen
Dokumente Abstimmungsbroschure_Sportanlagen_Herbst_2017_web.pdf (pdf, 559.7 kB)
Abstimmungsprojekt_Dreifachsporthalle_Sportanlagen_Visualisierung_aussen.jpg (jpg, 9297.8 kB)
Abstimmungsprojekt_Dreifachsporthalle_Sportanlagen_Visualisierung_Foyer.jpg (jpg, 7633.8 kB)
Abstimmungsprojekt_Dreifachsporthalle_Sportanlagen_Visualisierung_Halle.jpg (jpg, 7029.4 kB)
170908_Plan_A1_1.pdf (pdf, 1633.8 kB)
170908_Plan_A1_2.pdf (pdf, 4617.3 kB)
170908_Plan_A1_3.pdf (pdf, 500.0 kB)
170908_Plan_A1_4.pdf (pdf, 810.8 kB)


Datum der Neuigkeit 26. Sept. 2017