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Massnahmenkonzept Naturgefahren verabschiedet

In der Schweiz spielt der Umgang mit Naturgefahren aufgrund der geografischen Gegebenheiten seit jeher eine grosse Rolle. Aufgrund unserer Topographie können einschneidende Naturereignisse auch für unsere Gemeinde eine Bedrohung darstellen.

Trotz technischem Fortschritt können Gefahren wie Steinschlag, Murgänge oder Überschwemmungen nicht vollkommen ausgeschlossen werden und daher sollen heikle Stellen geschützt und besonders überwacht werden.
 
Mit der Wald- und Wasserbaugesetzgebung strebt der Bund eine nachhaltige und gesamtheitliche Planung zum Schutz vor Naturgefahren an. Auf dieser Grundlage hat der Kanton St. Gallen seit dem Jahr 2006 Gefahrenkarten für die einzelnen Regionen erarbeitet. Die Umsetzung der Erkenntnisse liegt vor allem in der Verantwortung der Gemeinden, aber auch der Gebäudeeigentümer.
 
Anpassung an lokale Gegebenheiten
Um den Umgang mit Naturgefahren über das ganze vereinigte Gemeindegebiet zu regeln und eine Priorisierung möglicher Schutzmassnahmen festzulegen, hat die Gemeinde Eschenbach im Jahr 2017 die Erstellung eines Massnahmenkonzeptes in Auftrag gegeben. Im durch die Firma Brunner + Partner AG, Eschenbach, erstellten Bericht wurden mögliche Gefahren analysiert, die teilweise bestehenden Konzepte für die einzelnen Ortsteile zusammengeführt, Konflikte mit dem Zonen- und Richtplan eruiert sowie Massnahmen erarbeitet.
 
Nach der Genehmigung durch den Gemeinderat und das kantonale Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, wurde im Januar und Februar dieses Jahres ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Dieses erbrachte keine Eingaben, und somit gilt das Massnahmenkonzept Naturgefahren als verabschiedet.
 
Umsetzung im Rahmen der Ortsplanung
Das Konzept bildet fortan Teil des kommunalen Richtplans und Grundlage für die laufende Ortsplanung. Es zeigt auf, wo auf Neueinzonungen aufgrund der Gefahrenanalyse verzichtet werden sollte. Zudem hält der Bericht Massnahmen fest, die bei künftigen Bauvorhaben berücksichtigt werden müssen.
 
Darüber hinaus sind technische Schutzmassnahmen wie Steinschlagverbauungen oder Hochwasserschutzprojekte vorgesehen. In erster Linie werden Anpassungen um den Dorfbach in Eschenbach im Rahmen der Dorfkerngestaltung angestrebt. Ebenfalls werden Massnahmen im Gebiet Schutt, Atzmännig geprüft. Die Planung, Budgetierung und Umsetzung erfolgt durch die Kommission Liegenschaften und Strassen
in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Verwaltungsabteilung.


Datum der Neuigkeit 13. Juni 2020