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09.08.2022 17:57:29


Kurzmitteilungen aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat an seinen letzten Sitzungen...

… die periodischen Feuerungskontrollen neu vergeben.
Überall wo Heizöl, Gas oder Holz zwecks Energiegewinnung verbrannt wird, entstehen Abgase. Diese enthalten oft Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Stickoxide und – vor allem bei Holzheizungen – Feinstaub. Damit dadurch Luft, Umwelt und Gesundheit nicht übermässig belastet werden, müssen anlagenspezifische Anforderungen eingehalten werden. Um sicherzustellen, dass die Feuerungen dem Stand der Technik und die dabei entstehenden Emissionen den Vorgaben entsprechen, sind für diese Anlagen in der Luftreinhalte-Verordnung des Bundes regelmässige Kontrollen vorgeschrieben. Für deren Umsetzung sind die Gemeinden zuständig. Um dieser Pflicht nachzukommen, haben die Gemeinden der Region ZürichseeLinth einen gemeinsamen Gebührentarif ausgearbeitet. Ebenfalls wurden mit den lokalen Kaminfegern entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen.

… sich mit den Ortsparteien zum Polit-Gespräch getroffen.
Traditionsgemäss trifft sich der Eschenbacher Gemeinderat einmal im Jahr mit Delegationen der lokalen Ortsparteien zum politischen Austausch. Dieses Jahr fand das Treffen am 17. Mai statt. Im Gespräch wurden verschiedene Anliegen, Projekte und Themen diskutiert. Auf der Traktandenliste standen etwa die Schulraumplanung, die Dorfkerngestaltung für Eschenbach, die neue Altersstrategie, das Thema Kiesabbau und Deponien, die Pläne für ein neues Gemeindehaus und der aktuelle Stand rund um das geplante Feuerwehrdepot. Auch das Wärmeverbundsvorhaben und die Finanzplanung wurden besprochen. Im geschätzten Austausch konnte der Gemeinderat die Ortsparteien aus erster Hand informieren und deren Meinungen zu den einzelnen Projekten einholen. Die Parteivertreter hatten zugleich die Gelegenheit, Fragen an den Gemeinderat zu richten und ihre Anliegen einzubringen. Dazu zählen die Optimierung der Busverbindungen, die grundsätzliche  Stärkung  des  Langsamverkehrs und neue Wanderwegverbindungen, was nun durch den Gemeinderat und die Verwaltung geprüft wird.

… die Richtlinien für Energieförderbeiträge nochmals korrigiert.
Wie schon letztes Jahr, wurden auch in den vergangenen Monaten viele Gesuche für Energieförderbeiträge an die Gemeinde gestellt. Die grosse Zahl an privaten Projekten zur nachhaltigen Energienutzung und -erzeugung ist an sich erfreulich. Zugleich führt sie dazu,  dass der jährlich vorgesehene Unterstützungsbetrag von total Fr. 150'000.– erneut frühzeitig aufgebraucht sein wird. Um dem entgegenzuwirken, hat der Gemeinderat – auf Antrag der Energiekommission – erneut Anpassungen an den Richtlinien für Förderbeiträge Energie vorgenommen. Inskünftig werden für Batteriespeicher keine Fördergelder mehr gesprochen.  Mit dieser Massnahme soll der Fokus noch stärker auf die nachhaltige Energiegewinnung und eine effiziente Wärmenutzung gerichtet werden. Die Änderung tritt per 1. August 2022 in Kraft.

… den Leerwohnungsstand per 1. Juni 2022 zur Kenntnis genommen.
In der Gemeinde Eschenbach sind am Stichtag 13 Wohnungen zu vermieten und 3 zu verkaufen, davon 1 Einfamilienhaus.

… die Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Dorfkerngestaltung Eschenbach zur Kenntnis genommen.
Wie im «Eschenbach Aktuell» Ausgabe 3/22 berichtet, hat der Kanton das Submissions-verfahren für die Umgestaltung der Sternenkreuzung durchgeführt. Die Tiefbau- und Belags-arbeiten samt öffentlicher Beleuchtung konnten für total Fr. 1'584'703.85 vergeben werden, wovon die Gemeinde einen Anteil von Fr. 425'933.15 trägt. Darin enthalten sind die Kosten für die Gestaltung der Fusswege und Seitenbereiche sowie Wasser- und Kanalisationsleitungen. Zugleich konnte der Gemeinderat die Rohrlegearbeiten für die Erneuerung des Trinkwasser-netzes im Bereich des Eschenbacher Dorfkerns vergeben. Auf Antrag der Kommission Wasser/Abwasser wurde der Auftrag für Fr. 223'823.60 der Firma Oberholzer Spenglerei + Sanitär, Goldingen, erteilt.

… einem Ersatz des Reservoirs Hinterbergen zugestimmt.
Das bestehende Wasserreservoir Hinterbergen, Goldingen, hat seine Lebenserwartung erreicht und muss ersetzt werden. Da die aktuelle Anlage den geltenden Vorgaben nicht mehr entspricht, wäre eine Sanierung nicht mehr nachhaltig. Das Ingenieurbüro Frei + Krauer AG, Rapperswil, wurde beauftragt, ein Genehmigungsprojekt für den Ersatzbau auszuarbeiten.  Vorgesehen ist eine Reservoiranlage mit zwei Wasserkammern und einem Speichervolumen von insgesamt 500 m3, welche die Gebiete Diemberg, Lütschbach, Fätzikon und Bürg mit Trink-, Brauch- und Löschwasser versorgt. Die Kosten für das Gesamtprojekt (inkl.  Werkleitungsbau und Abbruch des bestehenden Reservoirs) belaufen sich auf rund 1.64 Mio. Franken. Dazu wird nun ein Kredit in das Budget 2023 aufgenommen. Ebenfalls wird ein Gutachten zuhanden der Bürgerversammlung vom Dezember 2022 erstellt.



Datum der Neuigkeit 9. Juli 2022
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